Der Einfluss von Stress auf das Immunsystem

Viele Angehörige der Gesundheitsberufe bestätigen die enge Beziehung zwischen Körper und Geist. Chronischer emotionaler Stress steht im Zusammenhang mit vielen Krankheiten, einschließlich Magenverstimmung, Herzerkrankungen und gewöhnlichen Zivilisationskrankheiten. Es gibt auch die Meinung, dass Stress auch das menschliche Immunsystem beeinflusst.

Vor nicht allzu langer Zeit war die allgemeine Ansicht, dass die einzelnen Körpersysteme unabhängig voneinander arbeiten. Es wurde angenommen, dass das Nervensystem für den Kontakt mit der äußeren Umgebung (Stress) verantwortlich ist und nichts mit dem Immunsystem oder dem endokrinen System zu tun hat. Zahlreiche klinische Beobachtungen haben jedoch bestätigt, dass bei Menschen, die chronischem Stress ausgesetzt sind, häufiger Infektionen und Krebs auftreten. Jeder erlebte sicherlich eine Situation, in der eine anhaltende nervöse Anspannung zu Erkältungen oder einem erneuten Auftreten von Herpes führte.

Dauerhafter Stress schwächt die Immunität des Körpers.

Die Forscher führten eine Studie durch, um die Wechselwirkungen zwischen dem Nervensystem und dem Hormonsystem und dem Immunsystem zu verstehen. Es wurde festgestellt, dass zentrale und periphere lymphatische Organe (Milz, Thymus, Lymphknoten) Impulse erhalten, die vom sympathischen Teil des autonomen Nervensystems bei Stress gesendet werden. Es wurde auch gefunden, dass Lymphozyten Rezeptoren aufweisen, die auf Adrenalin und Noradrenalin reagieren, die bei Stress sekretiert werden. Es zeigt sich also, dass der Zusammenhang zwischen Stress und der Funktionsweise des Immunsystems keine Zweifel aufkommen lässt.

Kurzzeitiger Stress, zum Beispiel im Zusammenhang mit körperlicher Bewegung, verbessert einige Funktionen des Immunsystems und wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus. Die Vorteile in dieser Situation sind die Stimulation von Makrophagen, die schädliche Bakterien absorbieren, und die Stärkung der Zellfunktionen, die mit dem Virus infizierte Zellen und einige Arten von Krebszellen eliminieren.

Ganz im Gegenteil, wenn wir lang anhaltenden chronischen Stress erleben. Ein Übermaß an Cortisol schwächt die Fähigkeit des Körpers, sich gegen Infektionen zu wehren, und verschlechtert Allergiesymptome. Dies ist das Ergebnis eines Ungleichgewichts zwischen den beiden Haupttypen von Lymphozyten. TH1-Lymphozyten sind für den Schutz vor Bakterien und Viren verantwortlich, während TH2-Lymphozyten vor Parasiten schützen und an allergischen Reaktionen teilnehmen.

Ein leichter Anstieg der Glukokortikoide verbessert die Abwehrkräfte des Körpers. Nach Überschreiten eines bestimmten kritischen Niveaus wird jedoch die Aktivität der Zellen des Immunsystems gehemmt. Chronischer Stress hemmt die Immunreaktion des Körpers unabhängig von den aktuellen Bedürfnissen. Daher kann mit voller Verantwortung festgestellt werden, dass chronischer Stress ungünstig ist und das ordnungsgemäße Funktionieren des Immunsystems beeinträchtigt. Dies kann zu gesundheitlichen Problemen führen.

LAMININE – ein innovatives Nahrungsergänzungsmittel – wird sowohl für chronischen Stress als auch für die Schwächung des Immunsystems empfohlen. Der Hersteller schlägt eine Dosis von 1-3 Kapseln bei leichten Beschwerden und 4-5 Kapseln bei schweren Beschwerden vor.

Ein Gedanke zu „Der Einfluss von Stress auf das Immunsystem

  • 18 Januar 2021 um 21:33

    Es gibt auch wirksame Kräutermischungen, die gut zur Stressbewältigung geeignet sind, wie Safran und chinesischer Tee. Sie können aber auch auf Kräuter oder Nahrungsergänzungsmittel verzichten. Eine Sache, die Sie tun müssen, ist, den ständigen Ansturm aufzugeben und sich selbst unrealistische Ziele aufzuzwingen. Und zur Entspannung empfehle ich Yoga und Sex.

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